Die gestiegenen technischen Möglichkeiten, vor allem die Verbindungsgeschwindigkeiten ins Internet, reduzierten die bisher immer recht langwierigen Wartezeiten des “World Wide Wait”.
In Kombination mit den Bequemlichkeiten, sich ohne Parkplatzsuche von zuhause aus über Qualität und Preis zügig informieren zu können, schlägt sich dies in erhöhter Kauffreudigkeit im Internet nieder.
Die RHEINISCHE POST titelte am 06. 09. 2004:
“Nürnberg (rpo). Keine Lust auf überfüllte Einkaufscenter? Immer mehr Deutsche nutzen die Möglichkeit des Online-Einkaufs. Vor allem der Einzelhandel fürchtet wegen dieser Entwicklung einen Umsatzrückgang.
Und den fürchtet er zurecht: Im ersten Halbjahr 2004 wurden 60 Prozent mehr Elektroartikel und Textilien online gekauft, wie eine Umfrage der GfK-Marktforschung unter 10.000 Internetnutzern ergab. Auf Grund der generellen Konsumflaute gehe der Zuwachs auf Kosten des Einzelhandels und des traditionellen Versandhandels.
Insbesondere Internetauktionen hätten an Bedeutung gewonnen: Mittlerweile werde jeder vierte Euro im Internet bei Auktionen ausgegeben, teilte die Gfk am Montag in Nürnberg mit. Dabei würden verstärkt “neuwertige” Gegenstände gekauft. Das entziehe dem Handel zusätzliches Geschäft, da dadurch weniger Neuanschaffungen getätigt würden.
Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Internetnutzer in Deutschland im vergangenen Jahr auf gut 38 Millionen.”